konzept-alben, wie die der beatles (abbey road ; sgt peppers), haben in unserer modernen zeit kaum eine chance. generation google ist das stichwort. und nein, nicht wie in dem artikel, dass nicht kritisch hinterfragt wird. in einem aritkel (leider vergessen den link zu speichern, falls er wieder unter meine augen kommt, wird er nachgereicht!) steht geschrieben, dass die heutige generation sich kaum mehr ihre recherchierten artikel durchlesen, lediglich stichworte werden rausgezogen und nicht ganz gelesen.
ähnlich verläuft es beim hören der musik. seit dem erscheinen der cd, werden titel die man am anfang nicht mag einfach geskippt. so werden alben gar nicht mehr richtig angehört. nun, seit dem erscheinen der mp3, macht das hören einzelner alben noch weniger sinn. wo früher noch ein riesiger aufwand verbunden war, um eine mixtape zu erstellen, geht das heute in nur wenigen sekunden. auf den gebranntne alben befinden sich nur die favorisierten lieder, von verschiedenen künstler. und die früheren mixtapes sind nicht mehr altmodische kassetten, sondern mp3-player, die in einer 128mb variante mittlerweile fast billiger sind als eine CD. und eine CD passt auf einen mp3-player locker drauf, zumal alben selbst auch nur geringfügig groß sind.
mittlerweile ist der unterschied zwischen mp3 und cd auch gering geworden. durch integrierte equalizer und immer hochentwickeltere kopfhörer ist der unterschied für musiklaien kaum hörbar.
es geht auch nicht mehr um hochwertige musikalische innovationen. es geht um qualität und standardmäßige harmonische abfolgen einer melodie, um einen möglichst großen eintönigen ohrwurmcharakter zu erzeugen. wo früher also das ganze album ein grandioses konzept erbrachte, tun das heute nur noch einzelne lieder.
es ist für mich persönlich unverständlich, wie man seine gesamte musiksammlung nur noch digital führen kann. eine mp3 wird niemals eine cd ersetzten. eine cd ist musik zum genießen. eine mp3 ist musik zum schnellen hören.



