commanders urin

eine herbe erfrischung

geplätscher: heureka! (von tomte) Oktober 3, 2008

Gespeichert unter: freitagsurin, geplätscher — commander @ 12:19
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der album titel entspricht eigentlich dem, was ich mir dachte, als ich vom neuem tomte album erfuhr. heureka! wird buchstaben über der stadt übertroffen? heureka! werde ich erneut nicht von tomte loslassen können? heureka! ja, kann ich.

das erste lied (heureka) könnte man als gut bezeichnen. heureka wäre jedoch für buchstaben über der stadt eher ein platzhalter, und käme definitiv nicht auf das album. genauso die anderen lieder. tomte erzählte früher melanchoolische geschichte, und durch schöne melodien und thees uhlmanns nicht wirklich singtaugliche stimme, machte das alles sympathisch und endlos hörbar. und das ist jetzt vorbei.

ich möchte gar nicht weiter auf heureka eingehen. das ist nichts für mich.

 

rezension: conor oberst Juli 30, 2008

Gespeichert unter: mittwochsurin — commander @ 11:56
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Conor Oberst - 5. August 2008

Conor Oberst - 5. August 2008

hier rein hören!

übrigens beziehe ich mich komplett nur auf melodie und den resltichengesamteindruck.. nicht auf den text, sofern es dort nicht steht. dafür hatte ich keine zeit ;)

es beginnt mit cape canaveral. ein ruhiges lied, mit lachenden stimmen im hintergrund. nichts außergewöhnliches, aber nicht schlecht!

sausalito gefällt mir persönlich nicht wirklich. man war ja von bright eyes ein wenig country gewöhnt, aber nicht in dem ausmaß. liegt an der gitarre. die melodie und conor oberst stimme überzeugt. [in dem moment denke ich: bitte nicht mehr davon!]

nach dem album tiefpunkt kommt ein highlight: get-well-cards zeigt oberst vollkommenes poetisches talent und beweist mal wieder dass er mit seinem zarten alter von 27 mit größen wie bob dylan durchaus mithalten kann (und sowas habe ich bis jetzt noch NIE behauptet). auch bei stellen wie „postman sleeping in the sand“ erinnert er gesanglich teilweise an bob dylan.

lenders in the temple klingt wie eine unvollendete hymne. oder vielleicht doch wie ein klischeehaftes trauerlied um einen soldaten (heißt nicht dass es darüber handelt). am ende hinterlässt es aber den eindruck einer melancholischen ode an das leben.

danny callahan beginnt energievoll. dann ruhig, oberst stimmte setzt ein. conors stimme wirkt aufgeweckt, sehr rein und als ob er verhindern will ein überschuss an energie loszuwerden. das lied scheint zum tanzen anregen zu wollen. aber keinen schnellen, festgeschriebenen tanz. das lied fordert einen individuellen tanz. von jedem.

jetzt wird oberst doch seine energie los. mit i don’t wanna die in the hospital kommt ein angenehmes countryrocknroll lied raus. es schien als ob dany callahan gerade eine aufwärmung für dieses lied wäre. jetzt kann man tanzen. und das richtig. der angestaute energieüberschuss wird hier abgegeben. nur kurz kommt eine ruhige stelle. und dennoch ist es mal wieder zu country. schlimmer als sausalito.

und die energie verschwindet so gleich (kommt aber wieder!). eagle on a pole ist ein krasser kontrast. und hebt so das lied hervor. melodramatisch klingts schon fast die melodie und die passende instrumentalbegleitung ist wie eine tragische geschichte.

moab. und wieder ein ein wenig schnelleres lied. es wirkt jedoch sehr neutral und ist eigentlich auch nicht weiter erwähnenswert. kein tiefpunkt, aber auch nicht der höhepunkt des albums.

nyc-gone, gone gehört nicht so wirklich in dieses album. der text ist sehr country. das lied ist sehr country.

rubens theme kann ich persönlich nicht verstehen.

souled out!!! ist defintiv neben get-well  cards und dany callahan favorit. während lenders in the table eine tragische ode war, ist das eine fröhliche ode an das leben. und alles damit verbundene. highlight: conor beginnt zu lachen. und das macht dieses lied unglaublich sympathisch. es ist ein lied für freundschaft. es klingt, als würde er das leben auslachen wollen.

milk thistle ist ein unwichtiger abgang in „lime tree“ manier, wie man ihn aus cassadaga von bright eyes kannte. halte ich nicht für sonderlich prickelnd.

fazit: ein countryalbum dass nicht jeder mag. sausalito und nyc-gone, gone sind tiefpunkte, rubens theme ist stupide. ansonsten ein großartiges album in typischer conor manier. durch das album zieht sich ein dünner goldener faden. man erkennt ihn aber nicht sofort. aber besser selbst ein bild davon machen!