commanders urin

eine herbe erfrischung

genussmusik: the elephants August 23, 2008

Gespeichert unter: genussmusik — commander @ 10:11
Tags: , , ,
The Elephants

The Elephants

ich sah diese band im märz dieses jahres, wie immer in meinem heiß geliebten heimatstädtchen wiesbaden. hingegangen bin ich wegen der vorband. und auch die 2. vorband sollte angeblich gut sein (1000 robota), von der wurde ich maßlos enttäuscht und bedankte mich herzlich für diese grausame arroganz. da unsere busverbindung so ist, dass der bus nur jede halbe stunde nachts fährt und der letzte gerade frisch die innenstadt verließ, beschloss ich noch da zu bleiben.

ich ging in dedn konzertsaal im kulturpalast herein, der wahrscheinlich effektiv für 100 leute platz hat und gefühlte 20, und sah diese 4 menschen aus dänemark auf der bühne. und da fingen sie an.  welches lied genau es war, kann ich überhaupt nicht mehr einschätzen. denn alle diese lieder sind meisterwerke. spätestens aber als „carolina knows“ lief, war ich begeistert. und so war es doch noch ein sehrsehrsehr schöner abend, dank der ersten vorband (dessen namen ich nicht nennen werde, da es sich um die nächste empfehlung handen wird) und den elephants.jene kreuzen eine gesunde mischung zwischen alternative, pop, surf, ein wenig folk und eine gesunde priese indie, sodass es zu einem melancholischen musikmix ausarten, bei dem man sich sicher glücklich fühlt.

http://www.myspace.com/theelephantsdk

 

dagewesen: sigur rós (wiesbaden) August 13, 2008

Gespeichert unter: dagewesen, mittwochsurin — commander @ 4:00
Tags: , , , ,

nachdem olafur arnalds – eigentlich weniger erwähnenswert wie ich finde, aber keineswegs schlecht! – die bühne verlässt, ist stille da. als das licht ausgeht und dann langsam wieder angeht merkt man: sigur rós sind da. bereits vorher hatten sie vor dem schlachthof irgend ein skandinavisches spiel gespielt, bei dem es darum geht stöcke umzuwerfen.

sigur rós erzählen ein märchen. und während die prinzessin schon am anfang gerettet wird, kommt am ende erst das blutbad. alles ist vom plot eines märchens durcheinandergewürfelt. und dennoch wirkt das ganze konzert durchstrukturiert. während der sänger/gitarrist gewohnterweise die gitarre als geige missbraucht, kommen plötzlich einige trompeter heiter herein. die bühne füllt sich im laufe des gesamten konzertes.

und obwohl man die texte sigur rós’ nicht versteht – da jene in isländischer (merci birte!) sprache sind – , weiß man das was sie damit sagen wollen. und das ist nur bei wenigen bands so.  alles unbeschreiblich.

und während man bei jedem lied denkt, jetzt käme das ende, legen sigur rós noch eine drauf.

denn während es mit dem blutband endet (eindrucksvolle rote lightshow) wird dieses gemetzel trotzdem durch ein buntes folklied gefeiert. und am ende sind wieder alle glücklich.

danke sigur rós für den schönen abend! danke, für dieses unglaubliche konzert!